Impfungen
Schutzimpfungen gehören zu den wichtigsten und
wirksamsten präventiven Maßnahmen, die in der Medizin
zur Verfügung stehen. Alle Geimpften können im Regelfall
vor der Krankheit geschützt werden. Zudem können
Krankheiten, die nur von Mensch zu Mensch übertragen
werden (u. a. Poliomyelitis, Hepatitis B, Masern, Keuchhusten)
bei einer anhaltend hohen Durchimpfungsrate eliminiert werden.
Für Impfungen brauchen sie sich in der Ordination nicht anzumelden !!
Reiseimpfungen
Impfungen, die sie für den Urlaub im Ausland brauchen, werden in unserer Ordination durchgeführt. Bitte beginnen sie rechtzeitig damit, weil bei den meisten impfungen eine Auffrischung nach 4 Wochen notwendig ist. Also beginnen sie am besten etwa 6 Wochen vor Abreise mit der Impfung. Ebenso sollten sie nach Beratung mit der Malaria Prophylaxe ein bis zwei Wochen vor den Abreise beginnen um die Verträglichkeit zu testen.
Richtig Trinken
Unser Körper besteht zu immerhin zwei Drittel aus Wasser!
Kein Wunder, dass Schwitzen und FlüssigkeitsverIust,
gerade in der warmen Jahreszeit, zu Müdigkeit, Leistungsabfall
und Unwohlbefinden führen. Mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit
(grüner oder Früchtetee, verdünnte Fruchtsäfte,
am besten Wasser!) sollten wir zu uns nehmen, erhöhte
Belastung wie Sport oder körperliche Arbeit und Schwitzen
erhöhen den Bedarf! Hier einige Tipps fürs richtige
Trinken im Sommer:
Im Büro: Wer einen Krug oder eine Flasche Wasser immer
auf dem Schreibtisch stehen hat, erinnert sich selbst daran
zutrinken. Denn man sollte nicht warten, bis der Durst kommt.
Übrigens: Im Alter lässt das Durstgefühl nach,
spätestens dann sollte man seine eigene „Trinkroutine"
haben.
Auf Reisen, z.B. im Flugzeug, belastet die trockene Luft der
Klimaanlage. Wer pro Reisestunde ein Gläschen Wasser
einkalkuliert senkt das Thromboserisiko gewaltig!
Auch im Auto im Stau nicht aufs Trinken vergessen, das erhält
die Konzentrationsfähigkeit!
Noch ein Tipp fürs Sommerfest: Alkohol entzieht dem Körper
Wasser. Wer zu jedem Glas Alkohol die gleiche Menge Wasser
trinkt, beugt dem Katzenjammer vor. Das Gleiche gilt übrigens
auch für Kaffee.
Spannend: Im Internet können Sie mit dem trink aktiv
Trainer eine individuelle Analyse ihres Trinkverhaltens durchführen
lassen:
www.trinkaktiv.com
Die Reiseapotheke
Der Urlaub sollte die schönste Zeit des Jahres sein,
entspannend und fernab von allen alltäglichen Schwierigkeiten.
An Krankheit oder Unfälle möchte man da gar nicht
denken. Doch sind Sie auf solche Ereignisse vorbereitet und
richtig ausgerüstet? Im Folgenden einige Tipps, wie Sie
im Urlaub auf Nummer sicher gehen:
Eine gut ausgestattete Reiseapotheke sollte so viel wie nötig
und so wenig wie möglich enthalten. Zu den wichtigsten
Bestandteilen zählen: Pflaster und Desinfektionsmittel,
Mullbinden, Mittel gegen Durchfall oder Verstopfung, Mittel
gegen Reisekrankheit, unter Umständen ein Schlafmittel
(Zeitverschiebung), fiebersenkende und schmerzlindernde Medikamente
und Salben (Insektenstiche, Sonnenbrand, Allergien). Lassen
Sie sich nicht dazu verleiten, Ihre gesamte Hausapotheke in
den Urlaub mitzunehmen. Für chronisch Kranke sowie Personen,
welchen Arzneimittel zur dauerhaften Einnahme verordnet wurden,
gilt es, diese in ausreichend großer Menge mitzuführen
und Reserven einzuplanen. Teilen Sie Ihre Medikamentenbestände
nach Möglichkeit auf Hand- und Reisegepäck auf!
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Diese Empfehlungen gelten dort, wo sich der hygienische
Standard auf mitteleuropäischem Niveau befindet. Zu den
beliebtesten Urlaubszielen zählen heuer Österreich
(36%), Italien (16%), Kroatien (8%), Griechenland (6%), Türkei
(5%) und Spanien (3%). Sollte Sie Ihre Abenteuerlust an exotischere
Orte führen, sind darüber hinaus wichtige spezifische
Maßnahmen zu setzen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über
eventuell erforderliche Impfungen. Dies sollte nicht im letzten
Moment geschehen, da solche Impfungen häufig in Serien
verabreicht werden müssen, es dauert mitunter einige
Wochen, bis voller Impfschutz
einsetzt. Bei Reisen in ferne Länder ist es erforderlich,
die Reiseapotheke zu erweitern. Empfohlen wird das Mitführen
von Antibiotika, Wasserentkeimungs- und vor allem Insektenschutzmitteln.
Die Mitnahme von Spritzen und Nadeln ist oft problematisch:
Gerade in Ländern, die mit Drogenmissbrauch oder -schmuggel
kämpfen, ist Spritzbesteck im Gepäck nicht gerne
gesehen. Also: Wägen Sie Kosten und Nutzen ab!
Was noch? Das Trinken von offenen Flüssigkeiten und Getränken
mit Eiswürfeln sowie der Verzehr von Eis, rohem Obst
und Gemüse ist ein No-No. Nach dem Motto: „Cook
it, boil it, peel it or forget it". Vergessen Sie nicht:
Medikamente sollten kühl gelagert werden. Also besser
im Hotelzimmer als in der Handtasche! Achten Sie bei größeren
Zeitverschiebungen gerade bei regelmäßig einzunehmenden
Medikamenten auf die korrekten Zeitabstände. Und Brillenträger:
Nehmen Sie eine Ersatzbrille mit. Denn im thailändischen
Dschungel kann es ganz schön schwierig sein, eine Brille
Ihrer Stärke aufzutreiben!
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