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WISSENSWERTES
Ordination Dr. Rainer Rabl

Impfungen

Schutzimpfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen. Alle Geimpften können im Regelfall vor der Krankheit geschützt werden. Zudem können Krankheiten, die nur von Mensch zu Mensch übertragen werden (u. a. Poliomyelitis, Hepatitis B, Masern, Keuchhusten) bei einer anhaltend hohen Durchimpfungsrate eliminiert werden.

Für Impfungen brauchen sie sich in der Ordination nicht anzumelden !!

Reiseimpfungen

Impfungen, die sie für den Urlaub im Ausland brauchen, werden in unserer Ordination durchgeführt. Bitte beginnen sie rechtzeitig damit, weil bei den meisten impfungen eine Auffrischung nach 4 Wochen notwendig ist. Also beginnen sie am besten etwa 6 Wochen vor Abreise mit der Impfung. Ebenso sollten sie nach Beratung mit der Malaria Prophylaxe ein bis zwei Wochen vor den Abreise beginnen um die Verträglichkeit zu testen.

Richtig Trinken
Unser Körper besteht zu immerhin zwei Drittel aus Wasser! Kein Wunder, dass Schwitzen und FlüssigkeitsverIust, gerade in der warmen Jahreszeit, zu Müdigkeit, Leistungsabfall und Unwohlbefinden führen. Mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit (grüner oder Früchtetee, verdünnte Fruchtsäfte, am besten Wasser!) sollten wir zu uns nehmen, erhöhte Belastung wie Sport oder körperliche Arbeit und Schwitzen erhöhen den Bedarf! Hier einige Tipps fürs richtige Trinken im Sommer:
Im Büro: Wer einen Krug oder eine Flasche Wasser immer auf dem Schreibtisch stehen hat, erinnert sich selbst daran zutrinken. Denn man sollte nicht warten, bis der Durst kommt. Übrigens: Im Alter lässt das Durstgefühl nach, spätestens dann sollte man seine eigene „Trinkroutine" haben.
Auf Reisen, z.B. im Flugzeug, belastet die trockene Luft der Klimaanlage. Wer pro Reisestunde ein Gläschen Wasser einkalkuliert senkt das Thromboserisiko gewaltig!
Auch im Auto im Stau nicht aufs Trinken vergessen, das erhält die Konzentrationsfähigkeit!
Noch ein Tipp fürs Sommerfest: Alkohol entzieht dem Körper Wasser. Wer zu jedem Glas Alkohol die gleiche Menge Wasser trinkt, beugt dem Katzenjammer vor. Das Gleiche gilt übrigens auch für Kaffee.
Spannend: Im Internet können Sie mit dem trink aktiv Trainer eine individuelle Analyse ihres Trinkverhaltens durchführen lassen:
www.trinkaktiv.com

Die Reiseapotheke
Der Urlaub sollte die schönste Zeit des Jahres sein, entspannend und fernab von allen alltäglichen Schwierigkeiten. An Krankheit oder Unfälle möchte man da gar nicht denken. Doch sind Sie auf solche Ereignisse vorbereitet und richtig ausgerüstet? Im Folgenden einige Tipps, wie Sie im Urlaub auf Nummer sicher gehen:
Eine gut ausgestattete Reiseapotheke sollte so viel wie nötig und so wenig wie möglich enthalten. Zu den wichtigsten Bestandteilen zählen: Pflaster und Desinfektionsmittel, Mullbinden, Mittel gegen Durchfall oder Verstopfung, Mittel gegen Reisekrankheit, unter Umständen ein Schlafmittel (Zeitverschiebung), fiebersenkende und schmerzlindernde Medikamente und Salben (Insektenstiche, Sonnenbrand, Allergien). Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, Ihre gesamte Hausapotheke in den Urlaub mitzunehmen. Für chronisch Kranke sowie Personen, welchen Arzneimittel zur dauerhaften Einnahme verordnet wurden, gilt es, diese in ausreichend großer Menge mitzuführen und Reserven einzuplanen. Teilen Sie Ihre Medikamentenbestände nach Möglichkeit auf Hand- und Reisegepäck auf!

 

WEITERFÜHRENDE LINKS

Diese Empfehlungen gelten dort, wo sich der hygienische Standard auf mitteleuropäischem Niveau befindet. Zu den beliebtesten Urlaubszielen zählen heuer Österreich (36%), Italien (16%), Kroatien (8%), Griechenland (6%), Türkei (5%) und Spanien (3%). Sollte Sie Ihre Abenteuerlust an exotischere Orte führen, sind darüber hinaus wichtige spezifische Maßnahmen zu setzen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über eventuell erforderliche Impfungen. Dies sollte nicht im letzten Moment geschehen, da solche Impfungen häufig in Serien verabreicht werden müssen, es dauert mitunter einige Wochen, bis voller Impfschutz
einsetzt. Bei Reisen in ferne Länder ist es erforderlich, die Reiseapotheke zu erweitern. Empfohlen wird das Mitführen von Antibiotika, Wasserentkeimungs- und vor allem Insektenschutzmitteln. Die Mitnahme von Spritzen und Nadeln ist oft problematisch: Gerade in Ländern, die mit Drogenmissbrauch oder -schmuggel kämpfen, ist Spritzbesteck im Gepäck nicht gerne gesehen. Also: Wägen Sie Kosten und Nutzen ab!
Was noch? Das Trinken von offenen Flüssigkeiten und Getränken mit Eiswürfeln sowie der Verzehr von Eis, rohem Obst und Gemüse ist ein No-No. Nach dem Motto: „Cook it, boil it, peel it or forget it". Vergessen Sie nicht: Medikamente sollten kühl gelagert werden. Also besser im Hotelzimmer als in der Handtasche! Achten Sie bei größeren Zeitverschiebungen gerade bei regelmäßig einzunehmenden Medikamenten auf die korrekten Zeitabstände. Und Brillenträger: Nehmen Sie eine Ersatzbrille mit. Denn im thailändischen Dschungel kann es ganz schön schwierig sein, eine Brille Ihrer Stärke aufzutreiben!



 

 
 
Dr. Rainer Rabl | Gemeindearzt mit Hausapotheke | 3454 Sitzenberg-Reidling | Ordinationszeiten | Kontakt | ordination@dr-rabl.at